So schnell ist 2018 auch schon wieder vorbei. Schneller, als all die Jahre davor. Da gerade die Zeit der Rückblicke ist, folgt hier mein persönlicher Blick aufs letzte Jahr und eine kleine Vorschau aufs nächste.


Blog

viel ist hier nicht passiert, das soll sich aber 2019 ändern. Nehm ich mir jedes Jahr vor, aber ich geb die Hoffnung nicht auf.

Das Blog habe ich in den letzten Zügen von 2018 noch schnell von Uberspace zu Digital Ocean umgezogen. Das Ghost Update auf 2.x hat bei Uberspace irgendwie nicht funktioniert, auch eine Neuinstallation auf einem neuen Uberspace ging nicht. Da ich zufällig an 100€ Startguthaben für Digital Ocean gekommen bin, dachte ich mir, ich probier die 1-Klick-Installation einfach mal aus. Und was soll ich sagen, lief ohne Probleme, wie du gerade auch selber siehst.

(Falls du noch nicht bei Digital Ocean angemeldet bist, aber ein bisschen rumspielen möchtest, über meinen Ref Link https://m.do.co/c/51c7dc99d25b bekommst du auch 100€ Startguthaben)


Arbeit

Arbeit lief dieses Jahr gut, hatten viel zu tun und haben ein paar schöne Shops gelauncht (Erima, Tofukind, Digel). 2019 wird auch hier spannend bleiben.

Beim Nebenjob im Kletterwald Pottenstein hab ich außer den Onlinesachen nur wenig gearbeitet, aber auch da hatte ich in meiner 10. Saison wieder eine Menge Spaß.

Ich habe auch den Versuch gestartet, nebenher ein bisschen selbstständig zu arbeiten. Ging gründlich in die Hose, für das nächste Mal habe ich aber gelernt: Alles schriftlich bestätigen lassen! (und zur Sicherheit alle automatischen Emails aufheben) Und wenn der Kunde erzählt, wie unzufrieden er mit den 2 vorherigen Agenturen war, liegt es vielleicht nicht unbedingt an den Agenturen. Ein bisschen nebenher selbstständig arbeiten wird auch nächstes Jahr dabei sein, dann hoffentlich mit einem glücklicheren Händchen.


Nebenprojekte

Als Entwickler arbeitet man auch zu Hause an verschiedenen privaten Projekten, die meistens nie an die Öffentlichkeit kommen. Dabei entstand z.B. vor ein paar Jahren ein Tracker für meine Finanzen (den ich viel zu selten nutze).

Das wird sich 2019 bei mir ändern.

Voraussichtlich im Februar wird mein Projekt "Kletterpark Guide" offiziell starten. Es soll eine Übersicht über alle Kletterparks, Kletterwälder und Hochseilgärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden. Die Features sind größtenteils fertig, es fehlt aber noch eine Menge Feinschliff und das Frontend ist noch lange nicht fertig.

Voraussichtlich im Sommer möchte ich auf Basis des Kletterpark Guides auch eine Seite erstellen, auf der man sich einen Überblick über Pfadfinderzeltplätze verschaffen kann. Sommer ist dafür zwar die falsche Zeit, da man bis dahin schon einen Platz gefunden hat, aber so kann man direkt seine Geheimtipps weitergeben.


Freunde

Die alten Freunde blieben, dank verschiedener Festivals sind ein paar tolle neue dazu gekommen. Mit ein paar hab ich den Kontakt verloren, mit anderen wieder gefunden. Aber es waren immer schöne Momente.

Und es gab einen traurigen Verlust.


Musik, Festivals und Konzerte

Neue Bands habe ich dieses Jahr nicht so viele entdeckt, was ich aber nicht so schlimm finde, da ich sowieso gefühlt zu viel kenne und sehen muss.

Da Google Play Musik kurz vor dem Ende steht und mein neues Auto nativ Spotify unterstützt, habe ich hier den Wechsel in Angriff genommen. Wie ich gelernt habe, gibt es bei Spotify ein tolles Feature. Ist deine Playlist vorbei, werden einfach Lieder gespielt, die zu denen aus der Playlist passen. Dadurch höre ich jetzt wieder viel mehr Metal und ärger mich wie jeden Sommer nach den Festivals, dass ich die ganze Zeit zu wenig Metal gehört habe. Metalcore ist zwar auch ein großartiges Genre (und Deathcore und wie sie alle heißen), aber viele Bands klingen doch sehr ähnlich.

Bei den Festivals war dieses Jahr eine Besonderheit dabei: Das Festival ohne Bands. Keine Bands, kein Stress, nur 2.5 Tage entspannte Campground-Atmosphäre. Ansonsten war ich dieses Jahr wieder am Impericon Festival, Wacken und Summer Breeze. Alle super, die beiden letzteren aber leider viel zu heiß.

Bei Waldstock habe ich wie die letzten Jahre wieder mit den Pfadfindern am Bierausschank geholfen. Immer wieder ein schönes Festival, auch wenn es überhaupt nicht meine Musik ist. Dadurch verpasse ich allerdings auch nichts, wenn ich mich mit den Freunden aus der Schule unterhalte, die alle jedes Jahr immer wieder aufs Festival kommen. Das ist der Vorteil der Kleinstadt, in der sonst das ganze Jahr nichts passiert.


Technik

Hier gab es ein kleines Highlight: Ein Tesla Model S (Ref Link, falls ihr euch auch einen Kaufen wollt: https://ts.la/uli49784). Tolles Auto! Scheiße Teuer.

Was mich dabei aber richtig stört, liegt gar nicht am Auto, sondern an der Ladeinfrastruktur. Für jede dritte Ladesäule braucht es eine andere RFID-Karte zum Laden, gefühlt jede zweite Ladesäule ist kaputt oder man kann aus unerklärlichen Gründen nicht laden... Hier muss sich definitiv was ändern. Was ist so schwierig daran, wie bei einem Tankautomaten einfach mit Kreditkarte zu zahlen?


Sport

Neben Bouldern hab ich hier kaum etwas gemacht, aber ich hatte mir vorgenommen, jede Woche mindestens einmal zu gehen, was bis auf die Festivalwochen im August auch wunderbar funktioniert hat. Auch ein zweitägiger Boulderurlaub in Mayrhofen war drin.

Ausdauer hab ich überhaupt keine mehr, da muss sich auf jeden Fall etwas ändern.